Das Sterben ist vorbei

AMRISWIL ⋅ Gleich zwei Katastrophen haben den Hegibach in den letzten Jahren heimgesucht.
Dank Fischereiaufseher Thomas Zellweger vermehren sich dessen Bewohner aber wieder.

Tobias Bolli
Sechs Jahre ist es her, seit die Fischpopulation im Hegibach dezimiert wurde. Gülle floss bei Hagenwil ins Gewässer und verursachte ein Massensterben – auf einer Länge von mehreren Kilometern. Für den kantonalen Fischereiaufseher Markus Zellweger war das eine Katastrophe: «Hinter jedem Fisch, der da getötet wurde, standen Tausende andere», bedauert Zellweger. Fische sind sogenannte R-Strategen. Das bedeutet, sie setzen bei der Fortpflanzung auf möglichst viele Nachkommen – für einen, der überlebt, verenden zahllose schon im Frühstadium.

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