Am Morgen quicklebendig, am Mittag alle Fische tot

 

In einem Teich am Waldrand, unterhalb einer Wand aus Nagelfluh, tummeln sich viele Fische.
Gespiesen durch Quellwasser steigt die Temperatur nie über 16 Grad: Ideal für Bachforellen.
Gestern erlebte Ernst Kaufmann, der den Teich und die Forellen seit Jahren pflegt, eine böse Überraschung.

«Als ich am Morgen die Chüngel gefüttert habe, waren die Fische noch quicklebendig», sagt der Bernecker.
Als er am Mittag zum Teich ging, trieben die Forellen bauchoben. «Einer der Fische lag neben dem Teich,
er muss einen halben Meter hoch über eine Absperrung gesprungen sein.

Marcel Zottele, kantonaler Fischereiaufseher, der zufällig in der Nähe arbeitete, sah sich die Bescherung an und prüfte das Wasser.
Der Grund für das Forellensterben bleibt wohl unklar. Tote Fische neben dem Teich könnten auf eine Vergiftung hinweisen.

Das Eigenartige: Goldfische im Teich haben das Ganze unbeschadet überlebt, womit auch ein Blitzeinschlag auszuschliessen ist.

 

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